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Ethik und (Un-)Recht

Rolf Eversheim | 15 Min. Lesezeit
Ein Artikel aus Ausgabe 28

Die neuen deutschen Landesjagdgesetze machen uns schwer zu schaffen. Wir fühlen uns von den Regierenden schlecht behandelt, sehen uns als Opfer der Weltbilder und ethischen Vorstellungen von Politikern, die nicht mit unserer jagdlichen Ethik übereinstimmen.

Text: Rolf Eversheim

 

Ich könnte es mir einfach machen und sagen: Schauen wir uns einmal im Detail an, was „die da oben“ alles vergeigt haben. Wegen deren falscher Ethik ist unsere bewährte Jagdgesetzgebung jetzt den Bach runter. Und es wird auch in der Zukunft immer schlechter werden. Eben weil „die da oben“ nicht wissen, was bei der Jagd richtiges Handeln und Wollen bedeutet. Breite Zustimmung wäre mir sicher.

Warum fragen wir uns eigentlich nie: Wer kann künftig was anders machen, damit es besser wird mit der Jagd?

Wie sagte schon Albert Einstein? „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Ethik ist die Lehre vom richtigen Handeln und Wollen und damit verbunden ist die Klärung der Frage, was gut und böse ist.

Kein Zweifel, die meisten Jäger sind davon überzeugt, dass ihnen infolge einer falschen politischen Ethik jagdrechtliches Unrecht geschehen ist. Doch wieso konnte es überhaupt dahin kommen?

Um sich dieser Frage zu nähern, muss man wissen, wie Politik funktioniert. An einer Tatsache kommt niemand vorbei: Es gibt auch unter Politikern regelrechte Jagdgegner mit zum Teil ganz unterschiedlicher Motivation, die strategisch zusammenarbeiten. Sozialneider sehen in der Jagd die letzten Ausläufer aristokratischer Lebensformen oder bürgerlicher Privilegien, die es auszurotten gilt.

Andere Politiker sind in der Tierrechts- und Vegan-Szene beheimatet, die den Fleischgenuss und die Tiernutzung als Ganzes abschaffen möchte. Dass vorerst vor allem die Jagd...

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